Peter Brunnert liest im E4!

Klettern ist eine sächsy Sportart! Wer wissen will warum sollte Samstag Abend zu uns kommen. Peter Brunnert klärt uns mit Geschichten aus dem Sandsteinland auf.

  • Wann: Samstag 11. Oktober 2014
  • Beginn: 20:15 Uhr
  • Eintritt: 5 € (wer schon zum Bouldern da ist, braucht nur noch 2,50€ zahlen)

Da die Veranstaltung etwas Ruhe braucht, wird ab 20:00 Uhr der reguläre Boulderbetrieb an diesem Tag eingestellt!

Weitere Infos zu Peter Brunnert

Peter Brunnert wurde 1957 im niedersächsischen Hildesheim geboren. Das liegt ziemlich genau zwischen dem Harz im Süden und der Zuckerrübensteppe im Norden, die sich dann bis zum Polarkreis fortsetzt, ohne dass man auf richtige Berge stößt. Mit 15 kommt auf die Idee, Bergsteiger werden zu wollen. Das kann eigentlich nicht gut gehen. Ist es auch nicht. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass das meiste schief ging, was er versuchte. Nur mit Mühe überlebt er die ersten Jahre. Und auch sein weiterer Werdegang ist voller Pleiten, Pech und Pannen.

Seine bei Panico und dem GeoQuest Verlag erschienenen Bücher, die in der Kletterszene mittlerweile Kultstatus erlangt haben, enthalten neben Selbstverstümmelungs-Grotesken und Hippie-Abenteuern aus den Siebzigern auch zahlreiche Glossen und Satiren, bei denen so ziemlich alle ihr Fett wegbekommen: Boulderer, Radlerhosenträger, Profis, Schnupperkurse und Hardcore-Sachsen. Genau jenen und ihren skurrilen Bräuchen hat Peter Brunnert mit seinem Buch „Die spinnen, die Sachsen!“ ein Denkmal gesetzt. Ein zweiter einschlägiger Band „Klettern ist sächsy!“ ist gerade erschienen.

In seinen satirischen Seitenhieben auf unsere Warnwesten-Vollkaskogesellschaft und die Schnupperkurs-Mafia geht Brunnert tiefgründigen Fragen nach: Ist Bergsteigen mehr als Sport? Oder einfach nur bekloppt? Was kann dabei so alles schiefgehen? Und was hat das alles mit Reinhold Messner zu tun?

Peter Brunnert hat 2012 seinen Bürojob an den Nagel gehängt und lebt und arbeitet seitdem als freiberuflicher Autor in seiner Heimatstadt Hildesheim. Zum Klettern geht er immer noch und das, obwohl sich seine Meinung dazu in all den Jahren nicht verändert hat: „Es ist absurd und gefährlich – aber ich kann nun mal nicht anders.“

Man darf also einen höchst unterhaltsamen Abend erwarten.